Tipp der Woche: Der Hund im Auto

Im heutigen Tipp der Woche geht es um die sogenannte Transportsicherung des Hundes. Das hat zum einen einen rechtlichen Hintergrund, da es gesetzlich vorgeschrieben ist und bei Nichtbeachtung schnell ein empfindliches Bußgeld gibt.
Darüber hinaus ist es aber natürlich sehr sinnvoll, da eine schlechte oder nicht vorhandene Sicherung schnell zu schlimmen Verletzungen oder gar tödlichem Ausgang schon bei leichten Unfällen führen kann.
Wenn man sich dies nicht vorstellen kann, sollte man einmal einen Blick auf die verschiedenen Crashtests werfen:
Einen guten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten gibt dieser Artikel des ADAC:
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/ausstattung-technik-zubehoer/ladungssicherung/tier-transport-auto/
Immer häufiger sieht man schön weich gepolsterte Kissen oder Betten, die auf den Sitz gestellt und in denen der Hund angeschnallt wird. Das ist hochgefährlich! Schon beim kleinsten Auffahrunfall wird es reißen und der Hund fliegt unkontrolliert gegen die Vordersitze oder gar Ihnen ins Genick. Dass ein Anbinden am Halsband sich von selbst verbietet, sollte klar sein.
Es gibt sehr wenige Autogeschirre mit TÜV-Zeichen. Diese haben KEINE Plastikschnallen, sondern breite, gepolsterte Gurte und ausschließlich Metallschnallen. Sie sind umständlich an- und auszuziehen und nicht fürs Gassigehen geeignet.
Eine gute Autobox ist immer noch das Sicherste und hat außerdem den Vorteil, dass der Hund im Falle eines Unfalls auch von Ersthelfern geborgen werden kann und nicht in Panik umherirrt.
Komplett fahrlässig ist es, den Hund völlig ungesichert im Auto zu lassen. „Es wird schon nichts passieren“ ist kein guter Ratgeber und kostet u.U. Ihrem Hund das Leben.
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